Durchbruch bei grüner Wasserstoffspeicherung: Katalysator soll Energieverluste stoppen
Franka KallertDurchbruch bei grüner Wasserstoffspeicherung: Katalysator soll Energieverluste stoppen
Neues Forschungsprojekt zielt auf bessere Speicherung und Transport von grünem Wasserstoff ab
Die C&CS Catalysts and Chemical Specialties GmbH und die Technische Universität Dresden (TU Dresden) haben eine Zusammenarbeit gestartet, um Energieverluste bei flüssigem Wasserstoff zu verringern. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben mit bis zu 236.525 Euro.
Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Reduzierung des Verdampfungsverlusts – ein zentrales Problem bei der Lagerung von flüssigem Wasserstoff. Durch Verdunstung geht wertvolle Energie verloren. Um dies zu bekämpfen, entwickelt das Team einen bifunktionalen Katalysator, der die Ortho-Para-Umwandlung während der Kühlung beschleunigen soll.
Der neue Katalysator wirkt bereits bei der Verflüssigung, steigert die Effizienz und verringert die Verdampfungsverluste. Während C&CS für die Entwicklung und Herstellung des Katalysators verantwortlich ist, testet die TU Dresden seine Leistung unter realen Bedingungen. Geschäftsführer Dr. Julius Nickl erläuterte, dass das Ziel darin bestehe, grünen Wasserstoff durch die Minimierung von Energieverlusten zugänglicher zu machen.
Als nächster Schritt ist die Integration der Technologie in Pilot-Kryokühlsysteme geplant. Dies soll den Weg für die kommerzielle Nutzung ebnen und die Lagerung sowie den Transport von Wasserstoff effizienter gestalten.
Das Projekt könnte die Handhabung von flüssigem Wasserstoff deutlich verbessern. Durch die Verringerung der Verdampfungsverluste könnte der neue Katalysator die Kosten senken und die Zuverlässigkeit der Speicherung erhöhen. Die Markteinführung hängt jedoch von erfolgreichen Tests in den Pilotsystemen ab.






