DEB setzt neue Akzente für die Frauen-Nationalmannschaft im Eishockey
Franka KallertDEB: Zukunft parallele internationale Spiele für Frauen und Männer - DEB setzt neue Akzente für die Frauen-Nationalmannschaft im Eishockey
Deutscher Eishockey-Bund (DEB) fördert Frauen-Nationalmannschaft seit 2023 mit neuen Initiativen
Seit 2023 stärkt der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) gezielt die Unterstützung für seine Frauen-Nationalmannschaft. Ein jährlich stattfindendes Heimturnier bietet den Spielerinnen nun mehr Möglichkeiten, vor großem Publikum aufzutreten. In diesem Jahr plant der Verband zudem für April parallele internationale Spiele sowohl für die Männer- als auch für die Frauenmannschaft.
Die Frauenmannschaft spielte kürzlich vor tausenden Fans, wobei die Partien kostenlos auf MagentaSport übertragen wurden. Mannschaftskapitänin Daria Gleißner betonte, wie selten es für das Team ist, solchen starken Zuspruch zu erleben. Gleichzeitig äußerte sie ihr Bedauern, dass Terminüberschneidungen eine Teilnahme am Germany Cup in diesem Jahr unmöglich machen.
Die Frauen-Weltmeisterschaft im November kollidiert mit dem Turnier, sodass eine Teilnahme ausfällt. Dennoch vertraut Gleißner darauf, dass der Verband eine passende Alternative organisieren wird. Unterdessen bestätigte DEB-Sportdirektor Christian Künast, dass die Frauenmannschaft im April internationale Testspiele bestreiten wird – zeitgleich mit den Vorbereitungen der Männer auf die Weltmeisterschaft.
Beide Teams treffen in dieser Phase auf internationale Gegner, was der Frauenmannschaft wertvolle Wettkampferfahrung bringt.
Der DEB setzt seine Bemühungen fort, die Spielmöglichkeiten für die Frauenauswahl auszubauen. Neben weiteren Heimspielen sind auch parallele Begegnungen geplant. Die Partien im April bieten der Mannschaft eine Plattform, um auf hohem Niveau zu spielen und gleichzeitig präsent zu bleiben. Fans können nach der Weltmeisterschaft mit weiteren Ankündigungen zu Ersatzveranstaltungen rechnen.






