Elk Erwin auf der wilden Gänseschau - Lief alles nach Plan? - Damhirsch Erwin landet versehentlich im Schwarzwald statt in Bayern
Ein Damhirsch namens Erwin, auch bekannt als Lord Fynn, sollte eigentlich vom Wildpark Pforzheim nach Bayern gebracht werden. Stattdessen landete das Tier nach einem Verwechslung bei der Beförderung im Schwarzwald. Nun ermitteln die Behörden, wie es zu dem Irrtum kommen konnte und wer dafür verantwortlich ist.
Der Wildpark hatte vor dem Transport alle erforderlichen Unterlagen ausgefüllt. Dazu gehörten ein Transportdokument mit Ladezeit, Datum und Zielort sowie ein Herkunftsnachweis. Zudem lag ein Nachweis vor, dass der aufnehmende Park die Bedürfnisse des Hirschs erfüllen kann.
Nach EU-Vorschriften ist für den Ferntransport von Damhirschen eine offizielle Genehmigung sowie ein Kompetenznachweis des Transportunternehmens erforderlich. Die Verantwortung des Wildparks endet, sobald das Tier ordnungsgemäß übergeben wurde. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt der Transportunternehmer die volle Verantwortung.
Augenzeugen bestätigten, den Hirsch auf das Fahrzeug verladen gesehen zu haben, doch der Transportunternehmer schweigt seitdem. Die Polizei muss nun klären, ob die richtigen Genehmigungen vorlagen und welches Veterinäramt für das Verfahren zuständig war. Mehrere Vernehmungen, darunter die des Transportunternehmers, stehen noch aus.
Die Ermittlungen sollen aufdecken, ob der Transportunternehmer die gesetzlichen Vorgaben eingehalten hat. Zudem prüft die Polizei, welches Veterinäramt für die Ausstellung der notwendigen Papiere verantwortlich war. Das Ergebnis wird zeigen, wer für die unerwartete Umleitung des Damhirschs zur Rechenschaft gezogen werden muss.






