Caren Lay warnt vor sozialer Spaltung durch akute Wohnungsnot in Deutschland
Franka KallertCaren Lay warnt vor sozialer Spaltung durch akute Wohnungsnot in Deutschland
Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, fordert dringendes Handeln zur Bewältigung der Wohnungsnot in Deutschland. Sie kritisierte die Untätigkeit der Bundesregierung und verlangte ein großes Investitionsprogramm, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Lay bezeichnete den aktuellen Wohnungsmangel als eine wachsende „soziale Bruchlinie“. Bei einem bundesweiten Fehlbestand von mindestens 1,4 Millionen Wohnungen warnte sie vor einer Verschärfung der sozialen Ungleichheit. Die Regierung wirft sie vor, die Krise nicht wirksam anzugehen.
Ihre Kritik richtete sich auch gegen die von Verena Hubertz vorgeschlagenen Maßnahmen, die Lay als unzureichend zurückwies. Stattdessen drängte sie auf die sofortige Freigabe von Fördermitteln für gemeinnützigen Wohnungsbau. Die Linke verurteilte zudem die geringe Zahl der 2021 fertiggestellten Wohnungen und bezeichnete die Zahlen als „beschämend“.
Lay betonte die Notwendigkeit einer direkten Bundesbeteiligung beim Bau von Sozialwohnungen, kommunalem Wohnraum und Genossenschaftswohnungen. Ohne schnelles Handeln, so ihre Warnung, werde sich die Wohnungsnot weiter verschärfen.
Die Forderungen der Linken umfassen ein umfangreiches Investitionsprogramm und eine beschleunigte Verteilung von Fördergeldern. Lays Vorschläge zielen darauf ab, den gemeinnützigen und sozialen Wohnungsbau auszuweiten, um die Knappheit zu lindern. Die Bundesregierung hat auf ihre Forderung nach sofortigen Maßnahmen bisher nicht reagiert.






