Bundeswehr bestellt 20 neue Eurofighter für 3,75 Milliarden Euro
Katarina OrtmannBundeswehr bestellt 20 neue Eurofighter für 3,75 Milliarden Euro
Deutschland bestellt 20 neue Eurofighter-Jets für die Bundeswehr
Schon in dieser Woche könnte Deutschland den Kauf von 20 neuen Eurofighter-Kampfflugzeugen für die Bundeswehr in Auftrag geben. Der Deal im Wert von 3,75 Milliarden Euro wird von Airbus Defence and Space abgewickelt, dem führenden Partner im Eurofighter-Konsortium. Die Produktion soll an zentralen Standorten erfolgen, darunter Manching bei Ingolstadt, wo 6.000 Beschäftigte auf Luft- und Raumfahrt spezialisiert sind.
Das Eurofighter-Konsortium wird von Airbus angeführt, das über seine deutschen und spanischen Tochtergesellschaften 46 Prozent der Anteile hält. Der britische Rüstungskonzern BAE Systems folgt mit 33 Prozent, während der italienische Technologiekonzern Leonardo die verbleibenden 21 Prozent besitzt. Alle drei Länder – Deutschland, Spanien und Italien – betreiben weiterhin Endmontagelinien für die Jets.
Angesichts der erwarteten Nachfragesteigerung plant Airbus Defence and Space, die Produktionsrate der Eurofighter zu verdoppeln. Zudem soll in den kommenden Monaten die Fertigung von Komponenten hochgefahren werden. Neben den Flugzeugen umfasst der neue Auftrag auch Simulatoren und Ersatzteile.
Manching bei Ingolstadt bleibt der wichtigste deutsche Standort für die Eurofighter-Produktion. Das Werk beschäftigt 6.000 Menschen und ist damit ein zentraler Knotenpunkt für die künftige Ausweitung des Programms.
Die Bestellung über 3,75 Milliarden Euro bedeutet einen bedeutenden Schub für das Eurofighter-Programm. Mit der beschleunigten Produktion werden die deutschen, britischen und italienischen Partner des Konsortiums ihre Kapazitäten ausbauen. Gleichzeitig sichert der Deal langfristig Arbeitsplätze an Standorten wie Manching und stärkt dessen Rolle in der europäischen Rüstungsindustrie.






