Bundesregierung plant strengere Regeln für soziale Medien bei Kindern und Jugendlichen
Katarina OrtmannBundesregierung plant strengere Regeln für soziale Medien bei Kindern und Jugendlichen
Die deutsche Bundesregierung bereitet neue Maßnahmen vor, um die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche zu regulieren. Bundesfamilienministerin Karin Prien hat ihre Unterstützung für strengere Regeln bekräftigt. Allerdings warten die Verantwortlichen zunächst auf die Empfehlungen einer Fachkommission, bevor konkrete Pläne finalisiert werden.
Prien betont, dass die Maßnahmen Schutz, Stärkung und Teilhabe in Einklang bringen müssten. Zudem unterstützt sie Forderungen nach mehr elterlicher Verantwortung und einer besseren Medienkompetenz. Diese Positionen decken sich mit denen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.
Dobrindt lehnt jedoch ein pauschales Verbot sozialer Medien für junge Nutzer ab. Die Regierung erwartet, dass die Expertenkommission ihre Empfehlungen im Juni vorlegt. Anschließend wollen die Minister ein Maßnahmenpaket vorlegen, das auch mögliche neue Gesetze umfassen könnte.
Die endgültige Entscheidung über strengere Regeln für soziale Medien wird nach Vorlage des Fachberichts fallen. Priens Ansatz setzt auf eine Kombination aus Schutzmechanismen, Aufklärung und Einbindung. Die Regierung plant, konkrete Schritte einzuleiten, sobald die Ergebnisse der Kommission ausgewertet sind.






