BMW startet in Landshut revolutionäre Batteriesteuergeräte-Produktion für E-Autos
Claudius StadelmannBMW startet in Landshut revolutionäre Batteriesteuergeräte-Produktion für E-Autos
BMW startet Vorserienproduktion von Hochvolt-Batteriesteuergeräten in Landshut
In Landshut hat BMW die Vorserienfertigung seiner Hochvolt-Batteriesteuergeräte aufgenommen. Die neue Produktionsstätte, die eine Fläche von fünf Fußballfeldern umfasst, wird sämtliche Batteriemontagewerke des Konzerns weltweit beliefern. Die volle Produktionskapazität soll im August 2023 erreicht werden.
Im Werk Landshut werden zwei Varianten der BMW-"Energy-Master"-Steuergeräte gefertigt: Eine Version ist für Einmotor-Systeme mit Frontantrieb ausgelegt, die andere für die Gen6-E-Plattform, die bis zu vier Elektromotoren steuern kann. Die vollständig eigenentwickelte Produktionslinie arbeitet mit über 80 Prozent Automatisierungsgrad und setzt 400 Roboter ein.
Sobald die Anlage voll läuft, werden dort 700 Mitarbeiter beschäftigt sein. Täglich werden rund 560.000 Schrauben präzise gesetzt. Seit 2020 hat BMW hunderte Millionen Euro in den Ausbau der Elektromobilität am Standort investiert.
Das Projekt festigt Niederbayern als Industriezentrum – BMW beschäftigt in Landshut bereits etwa 3.700 Menschen. Die neue Fertigung stärkt die Rolle der Region im globalen Produktionsnetz des Unternehmens.
Das Werk Landshut spielt eine Schlüsselrolle in der E-Strategie von BMW: Durch den hohen Automatisierungsgrad und die großvolumige Produktion unterstützt es die Batterieherstellung an allen BMW-Standorten. Der Vollbetrieb soll im August 2023 aufgenommen werden.






