24 April 2026, 08:23

BMW dämpft Gewinnprognose – Aktie stürzt nach China-Flaute ab

Ein Papieraktienzertifikat für die Mercedes-Benz Company Limited mit klassischem Autodesign und zentrierter fetter Schrift auf hellblauem Hintergrund.

BMW dämpft Gewinnprognose – Aktie stürzt nach China-Flaute ab

BMW senkt Gewinnprognose – Aktie rutscht ab

BMW hat seine Jahresgewinnprognose gesenkt und damit Anleger überrascht, was den Aktienkurs unter Druck setzte. Das Unternehmen rechnet nun für 2025 mit einem leichten Rückgang beim Vorsteuerergebnis – ein Rückzieher von der früheren Zusicherung, die Gewinne stabil zu halten. Hauptgründe für die Korrektur sind schwache Absatzzahlen in China und verschobene Zollsenkungen.

Ursprünglich hatte der Münchner Autokonzern eine EBIT-Marge von 5 bis 7 Prozent angestrebt. Doch am Dienstagabend dämpfte BMW die Erwartungen und passte das Ziel für die Pkw-Sparte auf 5 bis 6 Prozent bis 2025 an. Auslöser war ein deutlicher Einbruch der Verkäufe in China im dritten Quartal, der weit hinter den Prognosen zurückblieb.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Flaute auf dem wichtigsten Einzelmarkt des Konzerns zwang BMW zur Revision seiner Planung. Zusätzlich belasteten verschobene Zollkürzungen die Gewinnmargen. Die Anleger reagierten prompt: Nach der Bekanntgabe gab die Aktie deutlich nach.

Unterdessen fordern Politiker in Deutschland eine Lockerung der EU-Vorgaben. Markus Söder (CSU) und Olaf Lies (SPD) setzen sich für eine Aufweichung des Verbrenner-Aus ab 2035 ein. Ihr Vorschlag sieht vor, dass auch nach dem Stichtag noch Hybridfahrzeuge verkauft werden dürfen.

BMWs angepasste Prognose markiert einen Bruch mit der bisherigen Zuversicht, das Gewinnniveau von 2024 halten zu können. Das Unternehmen steht nun vor einem schwierigeren Jahr – mit der schwachen Entwicklung in China als zentralem Risikofaktor. Die Debatte um weniger strenge EU-Abgasregeln fügt der Diskussion über die Zukunft des europäischen Automobilbaus eine weitere Dimension hinzu.

Quelle