13 March 2026, 02:16

Bewährungsstrafe für 31-Jährigen wegen Besitzes von Kinderpornografie im Allgäu

Ein historisches Dokument, das den Prozess gegen Lord Baltimore wegen der Vergewaltigung von Sarah Woodcock und Elizabeth Griffinburg zeigt, mit Illustrationen von Menschen, Vorhängen und Text.

Bewährungsstrafe für 31-Jährigen wegen Besitzes von Kinderpornografie im Allgäu

Ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Ostallgäu ist wegen Besitzes von kinderpornografischem Material zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Fall wurde vor dem Amtsgericht Kaufbeuren verhandelt, nachdem die Polizei auf seinen Geräten Hunderte explizite Bilder und Videos entdeckt hatte. Die Ermittler waren einem Hinweis einer US-amerikanischen Opferschutzorganisation nachgegangen.

Die Ermittlungen begannen, als das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) die deutschen Behörden alarmierte. Im Februar 2025 durchsuchten Beamte die Wohnung des Angeklagten und beschlagnahmten zwei Smartphones. Auf den Geräten fanden sich Fotos und Videos, die den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zeigten.

Das Material war in Online-Chats verbreitet worden. Während des Prozesses kam heraus, dass der Mann selbst in der Vergangenheit Opfer von Missbrauch geworden war. Das Gericht stellte fest, dass er dieses Trauma noch nicht vollständig verarbeitet habe.

Bei der Urteilsverkündung verhängte der Richter eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten.

Der Fall ist einer von mehreren Verfahren in Deutschland, die auf Hinweise aus den USA zurückgehen. Der Angeklagte war über digitale Beweismittel auf seinen Handys identifiziert worden. Das Urteil berücksichtigt sowohl die Schwere der Tat als auch seine persönliche Vorgeschichte.

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