20 April 2026, 22:16

Bayreuther Festspiele verschieben Amtsantritt des neuen Generaldirektors

Plakat für die Bayreuth-Festival-Aufführungen 1938 mit einer zentralen Figur umgeben von einer Gruppe, mit Text- und Gestaltungselementen.

Bayreuther Festspiele verschieben Amtsantritt des neuen Generaldirektors

Die Bayreuther Festspiele haben die Ernennung von Matthias Rädel zum ersten Generaldirektor verschoben. Ursprünglich sollte er sein Amt bereits früher in diesem Jahr antreten, doch der Beginn wurde nun aufgeschoben. Der Aufschub ergibt sich aus laufenden Verhandlungen über Verwaltungs- und Finanzreformen des Festivals.

Aktuell ist Rädel als stellvertretender Geschäftsführer und kaufmännischer Leiter an der Deutschen Oper Berlin tätig. Sein Wechsel nach Bayreuth sollte einen Neuanfang für das Festival einläuten. Doch der Übergang hängt von einer grundlegenden Neuordnung der Geschäfts- und Finanzregeln ab.

Die Gespräche zwischen dem Stiftungsrat, Rädel und der Festspielleiterin Katharina Wagner dauern noch an. Beide Verträge bleiben bis zur endgültigen Klärung des organisatorischen Rahmens ununterzeichnet. Der Stiftungsrat arbeitet weiterhin mit allen Beteiligten zusammen, um die zukünftige Struktur des Festivals zu gestalten.

Bayerns Kunstminister Markus Blume betonte die Bedeutung des 150-jährigen Jubiläums der Festspiele in diesem Jahr. Rädel wird sein Amt erst nach dem Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten antreten.

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Die Festspielleitung bemüht sich, die noch offenen Fragen zu klären, bevor Rädel offiziell seine Tätigkeit aufnimmt. Seine Ernennung wird erst erfolgen, sobald das neue Verwaltungsmodell steht. Der Fokus liegt derzeit darauf, einen reibungslosen Übergang nach den Jubiläumsveranstaltungen zu gewährleisten.

Quelle