09 May 2026, 08:18

Bayern führt 2026 den "Wasserpfennig" für Grundwasserentnahmen ein

Offenes Buch mit detaillierter Karte von Bayern mit beschrifteten Städten, Gemeinden, Flüssen und geografischen Merkmalen.

Bayern führt 2026 den "Wasserpfennig" für Grundwasserentnahmen ein

Ab Juli 2026 führt Bayern eine neue Abgabe auf die Grundwasserentnahme ein – den sogenannten „Wasserpfennig“. Diese Gebühr gibt es in anderen Bundesländern bereits seit Jahrzehnten. Der Schritt folgt jüngsten Änderungen des Bayerischen Wassergesetzes, die der Landesregierung im Juli zugestimmt hat.

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Erstmals eingeführt wurde der Wasserpfennig 1988 in Baden-Württemberg. Berlin und Hamburg zogen ein Jahr später nach, Sachsen-Anhalt führte die Abgabe 2011 ein. Jedes Bundesland legt dabei die Höhe der Gebühr selbst fest.

Zweck der Abgabe ist die Finanzierung von Gewässerschutzprojekten. In Bayern fällt die Entscheidung für ihre Einführung im Rahmen einer umfassenden Novelle des Wassergesetzes. Die neuen Regelungen treten im Juli 2026 in Kraft – für den Freistaat ist es das erste Mal, dass eine solche Umlage erhoben wird.

Mit dem Wasserpfennig reiht sich Bayern in die Praxis mehrerer anderer deutscher Regionen ein. Unternehmen und Organisationen, die Grundwasser fördern, müssen die Gebühr zahlen; die Einnahmen fließen in den Umweltschutz. Die genaue Höhe der Abgabe in Bayern steht jedoch noch nicht fest.

Quelle