Bahnhof Zirndorf wird für vier Millionen Euro zum modernen Knotenpunkt umgebaut
Claudius StadelmannBahnhof Zirndorf wird für vier Millionen Euro zum modernen Knotenpunkt umgebaut
Bahnhof Zirndorf im Landkreis Fürth wird im Rahmen des DB-Programms „Zukunftsbahnhöfe“ grundlegend modernisiert
Der Bahnhof Zirndorf erhält für rund vier Millionen Euro einen umfassenden Umbau und wird zu einem modernen, barrierefreien Verkehrsknotenpunkt ausgebaut. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Freistaat Bayern und der Deutschen Bahn.
Im Rahmen der Sanierung entstehen unter anderem ein neuer Aufzug und ein vollständig barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen. Beide Gleise – jeweils etwa 265 Meter lang – werden komplett erneuert. Reisende profitieren zudem von modernen Informationsdisplays und einer neu gestalteten Stationsanlage.
Auch der nahegelegene Haltepunkt Weiherhof wird für etwa 1,5 Millionen Euro aufgewertet. Die Maßnahmen sind Teil des DB-Sanierungsprogramms S3, das eine einheitliche, fahrenfreundliche Gestaltung entlang ganzer Streckenabschnitte vorsieht.
Einschränkungen während der Bauarbeiten Während der Umbaumaßnahmen kommt es zu vorübergehenden Beeinträchtigungen: Auf der Strecke Fürth–Cadolzburg müssen Reisende mit Verspätungen und möglichen Zugausfällen rechnen. Neben dem Bahnhof selbst wird auch das Umfeld in Zirndorf aufgewertet, darunter eine erweiterte Park-and-Ride-Anlage.
Nach Abschluss der Arbeiten bietet der Bahnhof Zirndorf eine bessere Barrierefreiheit, klarere Fahrgastinformationen und optimierte Umsteigemöglichkeiten. Die Modernisierung ist Teil einer breiter angelegten Offensive zur Aufwertung der regionalen Schieneninfrastruktur. In den kommenden Monaten entsteht so ein effizienterer und nutzerfreundlicherer Bahnhof.






