17 March 2026, 16:24

Augsburgs neues römisches Museum: 2033 soll es nach Jahrzehnten ohne Ausstellung eröffnen

Außenansicht des Deutschen Museums in Berlin mit Glasfenstern, Säulen, einem Namensschild und einer Informationsanzeigetafel, sowie anderen Gebäuden, Bäumen und Himmel im Hintergrund.

Grüne Ampel: Bayern stellt 30 Millionen Euro für Römisches Museum bereit - Augsburgs neues römisches Museum: 2033 soll es nach Jahrzehnten ohne Ausstellung eröffnen

Augsburg bekommt nach einem Jahrzehnt ohne römisches Museum einen Neubau

Die Stadt, einst eine der wichtigsten römischen Siedlungen nördlich der Alpen, hat von der bayerischen Staatsregierung bedeutende Fördergelder erhalten. Damit können die Pläne für das neue Museum nun vorangetrieben werden – die Fertigstellung ist für 2033 vorgesehen.

Das Projekt folgt auf die Schließung des letzten römischen Museums Augsburgs im Jahr 2012, die wegen baulicher Mängel notwendig geworden war. Seither suchte die Stadt nach einem Ersatz, um ihre reiche Geschichte angemessen präsentieren zu können. Die von Kaiser Augustus gegründete Siedlung Augusta Vindelicum war vom 1. bis zum 4. Jahrhundert ein zentraler Ort in der römischen Provinz Raetien. Archäologische Funde, darunter seltene Mosaike und prächtige Wohnbauten, unterstreichen ihre Bedeutung.

Das neue Museum wird im ehemaligen Gefängniskomplex in der Karmelitengasse untergebracht, einem landeseigenen Gelände. Bayern stellt 30 Millionen Euro bereit und hat das Bauland übertragen. Zudem übernimmt das Land die Hälfte der Gesamtkosten des Projekts.

Augsburgs Pläne fügen sich in die Landesausstellung Römisches Bayern ein, die von der Archäologischen Staatsammlung München kuratiert wird. Zwar muss der Stadtrat das Vorhaben noch offiziell billigen, doch die zugesagten Mittel bringen das Museum der Realisierung einen großen Schritt näher.

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Bei einer Genehmigung soll das Museum bis 2033 eröffnet werden und damit Augsburgs römisches Erbe nach Jahren ohne eigene Ausstellungsfläche wiederbeleben. Die archäologische Bedeutung des Standorts in Kombination mit der staatlichen Förderung sichert, dass die Geschichte der Stadt bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Quelle