Atubolu hält fünften Elfmeter in Folge – während Kane seine Serie auf 17 erhöht
Klaas BarthAtubolu hält fünften Elfmeter in Folge – während Kane seine Serie auf 17 erhöht
Zwei Elfmeter-Entscheidungen sorgten in der Bundesliga am Wochenende für Diskussionen. Noah Atubolu schrieb Geschichte, indem er seinen fünften Strafstoß in Folge hielt, während Harry Kane seine makellose Elfmeter-Bilanz auf 17 erhöhte. Beide Entscheidungen der Schiedsrichter stehen jedoch in der Kritik – sowohl bei Offiziellen als auch bei den Fans.
Beim 3:0-Auswärtssieg von Freiburg gegen Bremen pfiff Schiedsrichter Timo Gerach nach Handspiel Elfmeter. Die Entscheidung könnte für Kontroversen sorgen, da der DFB in der Vergangenheit bereits inkonsistente Handspiel-Entscheidungen kritisiert hatte. Gerach rechtfertigte seine Entscheidung später im Spielbericht, doch bleibt fraglich, ob der Ballkontakt absichtlich erfolgte.
Atubolu parierte den anschließenden Elfmeter und wurde damit zum ersten Torhüter der Ligageschichte, der fünf Strafstöße in Folge hielt. Vincenzo Grifo verwandelte später einen zweiten Elfmeter für Freiburg und besiegelte damit den Sieg.
Unterdessen traf Harry Kane beim 4:1 von Bayern München in Hoffenheim seinen 17. Bundesliga-Elfmeter in Folge. Damit überholte er Hans-Joachim Abel und Max Kruse in der ewigen Bestenliste. Kane bleibt der einzige Spieler der Ligageschichte, der seine ersten 17 Elfmeter ohne Fehlschuss verwandelt hat.
Beide Spiele rücken nun die Schiedsrichter Robert Hartmann und Timo Gerach stärker in den Fokus. Ihre Elfmeter-Entscheidungen könnten in den kommenden Tagen noch einmal überprüft werden.
Atubolus rekordträchtige Parade und Kanes fehlerfreie Elfmeter-Serie sind die prägenden Momente des Wochenendes. Doch die umstrittene Natur der Handspiel-Entscheidungen sorgt dafür, dass die Debatten weitergehen. Die frühere Kritik des DFB an ähnlichen Urteilen verleiht der Diskussion zusätzliches Gewicht.






