Allach-Untermenzing plant klimafreundliche Verkehrswende bis 2026
Die Bewohner von Allach-Untermenzing gestalten die Verkehrszukunft ihres Stadtteils mit. Die Stadt hat ein Mobilitätskonzept auf den Weg gebracht, das Wege kürzer, sicherer und umweltfreundlicher machen soll. Bereits über 250 Anwohner haben in der ersten Phase der Bürgerbeteiligung ihre Ideen eingereicht.
Das Projekt startete mit einer detaillierten Bestandsanalyse und einer Umfrage unter den Bürgern. Auf Basis der Rückmeldungen erarbeiteten Fachleute der Stadt Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrsanbindungen. Zu den Schwerpunkten zählen bessere Fußwege, ein ausgebautes Radwegenetz und stärkere ÖPNV-Verbindungen.
Ab dem 6. Oktober bis zum 2. November läuft nun eine zweite öffentliche Befragung. Die Anwohner können ihre bevorzugten Maßnahmen online unter unser.muenchen.de bewerten oder persönlich am 21. Oktober am Oertelplatz. Zur Diskussion stehen unter anderem mehr Radwege, zusätzliche Carsharing-Angebote und eine Expressbus-Linie nach Pasing.
Auch für stark frequentierte Kreuzungen sind konkrete Verbesserungen geplant. Besonders im Fokus steht die Einmündung der Ludwigsfelder Straße in die Eversbuschstraße, wo Optimierungen den Verkehrsfluss entlasten könnten. Der finale Entwurf des Konzepts soll bis 2026 vorliegen, bevor der Stadtrat über die Umsetzung entscheidet.
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Ziel des Mobilitätskonzepts ist ein gut vernetzter Stadtteil mit weniger Autos und klimafreundlicheren Verkehrsoptionen. Sobald der Plan 2026 fertiggestellt ist, wird er als Grundlage für künftige Verkehrsprojekte in Allach-Untermenzing dienen. Bis zum 2. November können sich Bürger noch an der laufenden Umfrage beteiligen.






