80-Jähriger verliert sechsstelligen Betrag durch skrupellosen Liebesbetrug
Claudius StadelmannLovescamming Betrug: 80-Jähriger Bayer sucht Liebe in Kirgistan - 80-Jähriger verliert sechsstelligen Betrag durch skrupellosen Liebesbetrug
Ein 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Cham in Bayern hat bei einem Liebesbetrug einen sechsstelligen Betrag verloren. Über zwei Jahre hinweg wurde er dazu gebracht, Geld ins Ausland zu überweisen, nachdem er eine emotionale Bindung zu einer Betrügerin aufgebaut hatte, die sich als romantische Partnerin ausgab.
Der Betrug begann mit einer SMS aus Kirgisistan. Die Absenderin gab vor, eine Frau zu sein, die dringend eine Operation benötige, und äußerte romantische Gefühle. Um sein Vertrauen zu gewinnen, schickte sie Fotos sowie eine Kopie eines Passes.
In den folgenden zwei Jahren tätigte das Opfer mehr als 50 Zahlungen unter verschiedenen Vorwänden. Die Betrügerin forderte immer wieder Geld von ihm und nutzte dabei seinen Glauben an die Beziehung aus.
Erst im September brach der Mann den Kontakt ab und reiste nach Kirgisistan – in der Hoffnung, seine vermeintliche Partnerin zu finden. Doch dort musste er feststellen, dass er jahrelang getäuscht worden war. Solche Liebesbetrugsmaschen beginnen oft auf Dating-Plattformen, in sozialen Netzwerken oder über Messengerdienste, wo Betrüger ihre Opfer gezielt emotional manipulieren.
Der Fall zeigt, wie skrupellos Kriminelle Vertrauen ausnutzen, um an Geld oder persönliche Daten zu gelangen. Die Erfahrung des Mannes dient als Warnung vor den Risiken von Online-Beziehungen zu unbekannten Personen. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht bei unerwarteten romantischen Avancen.






