13-Jähriger stürzt auf Gleise – Notbremsung verhindert Schlimmeres
Claudius Stadelmann13-Jähriger stürzt auf Gleise – Notbremsung verhindert Schlimmeres
13-Jähriger stürzt auf Gleise am Bahnhof Kiefersfelden
Am Mittwochmorgen (24. September) stürzte ein 13-jähriger Junge am Bahnhof Kiefersfelden auf die Gleise. Der Vorfall ereignete sich genau in dem Moment, als ein Regionalzug den Bahnsteig anfuhr. Durch sofortige Notbremsung konnte ein Zusammenstoß verhindert werden – der Junge kam mit leichten Verletzungen davon.
Der Unfall passierte, als der Junge zu nah an der Bahnsteigkante stand. Während er auf den ankommenden Regionalzug wartete, verlor er das Gleichgewicht und stürzte auf die Gleise darunter. Der Lokführer des herannahenden Zuges reagierte blitzschnell und leitete eine Notbremsung ein, um rechtzeitig zum Stehen zu kommen.
Der Junge erlitt Schürfwunden und Prellungen, wurde aber vorsorglich ins Krankenhaus Kufstein gebracht. Die Behörden bestätigten später, dass sein Zustand stabil sei.
Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim, zuständig für die Bahnsicherheit auf 370 Kilometern Strecke und rund 70 Bahnhöfen, erinnerte Fahrgäste an die Regeln auf Bahnsteigen. Eine weiße Linie markiert den sicheren Abstand zur Kante – niemand sollte sie überschreiten, solange Züge in Bewegung sind. Die Polizei betonte zudem, dass Bahnsteige Wartebereiche seien und nicht zum Herumtollen, Schieben oder Spielen gedacht seien.
Der Vorfall zeigt, wie gefährlich es ist, Sicherheitsmarkierungen auf Bahnsteigen zu ignorieren. Der Sturz des Jungen führte zu einer Notbremsung und einem Krankenhausaufenthalt, wenn auch mit glimpflichen Folgen. Die Polizei appelliert weiterhin an Fahrgäste, sich hinter der weißen Linie aufzuhalten und Bahnsteige mit der nötigen Vorsicht zu behandeln.






