13. Februar: Vom Kunstgeburtstag zum Tag des Münchner Autoterrors 2025
Katarina OrtmannWas passierte am 13. Februar? - 13. Februar: Vom Kunstgeburtstag zum Tag des Münchner Autoterrors 2025
13. Februar – ein Datum zwischen Kultur, Tragödie und politischen Wendepunkten
Der 13. Februar blickt auf ein Gemisch aus kulturellen Meilensteinen, tragischen Ereignissen und politischen Zäsuren zurück. An diesem Tag wurden Künstler wie Leslie Feist und Sigmar Polke geboren, es gab bahnbrechende Unternehmensentscheidungen und richtungsweisende juristische Urteile. Doch 2025 wurde das Datum zum Synonym für einen verheerenden Autoterror in München, der eine Stadt – und eine ganze Nation – in Trauer stürzte.
Der Tag war bereits lange vor der Tragödie von 2025 von historischen Momenten geprägt. 1941 kam der deutsche Maler Sigmar Polke zur Welt, der später zu einer Schlüsselfigur der modernen Kunst wurde. Die kanadische Sängerin Leslie Feist wurde 1976 geboren, die Schriftstellerin Katja Lange-Müller 1951. 1981 erwarb Rupert Murdoch The Times und prägte damit die britische Medienlandschaft neu. Fünf Jahre später schrieb die Fusion von Daimler-Benz mit AEG Wirtschaftsgeschichte.
In den 1990er-Jahren erhielt der 13. Februar für Musikfans emotionale Bedeutung. 1996 erschütterte die Auflösung von Take That die Popkultur. 2001 starb der Schlagerstar Manuela, während mit Svenja Müller eine spätere Volleyballspielerin geboren wurde.
Doch das Datum nahm auch düstere Züge an: 2021 sprach der US-Senat Donald Trump in seinem zweiten Amtsenthebungsverfahren frei. Die schockierendste Zäsur folgte jedoch 2025. Ein Auto raste in München in eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi, tötete die 37-jährige Amel und ihre zweijährige Tochter Hafsa. 44 weitere Menschen wurden verletzt. Der Verdächtige, der Afghane Farhad N., der 2016 nach Deutschland gekommen war, wurde später mit islamistischer Ideologie in Verbindung gebracht.
Die öffentliche Bestürzung war sofort spürbar. Anders als nach früheren Anschlägen – etwa dem Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim 1970 – führte dieser Vorfall nicht zu politischen Grabenkämpfen. Stattdessen stärkte er den Zusammenhalt, mit Verdi, die Einheit betonte. Die Behörden reagierten mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen bei Demonstrationen, darunter Straßensperren und Polizeibegleitung. Der Prozess gegen Farhad N. dauert noch an.
Der Münchner Anschlag von 2025 forderte zwei Todesopfer und 44 Verletzte – und veränderte die öffentlichen Sicherheitsvorkehrungen nachhaltig. Kundgebungen unterliegen seitdem strengeren Polizeikontrollen, mit Straßenabriegelungen und Begleitprotokollen. Während der Prozess gegen Farhad N. weiterläuft, wirkt das Ereignis nach – nicht nur in Trauer, sondern auch in den bleibenden Konsequenzen für den Schutz öffentlicher Räume in Germany.
Münchner Autofahrer-Attacke-Prozess beginnt: Wichtige Details kommen ans Licht
Der Prozess gegen den Verdächtigen in der Münchner Autofahrer-Attacke von 2025 hat begonnen, fast ein Jahr nach dem Vorfall. Wichtige Details sind:
- Der 24-jährige afghanische Angeklagte steht wegen doppelter Tötung und 44 Fällen versuchten Mordes vor Gericht.
- Er gestand, in die Menge gefahren zu sein, da er sich von 'überspitzter religiöser Motivation' getrieben fühlte, nachdem er Hasspredigten gesehen hatte.
- Das Fahrzeug legte 23 Meter nach dem Aufprall zurück, während er 'Allahu Akbar' rief und betete.
- Es wurden keine Verbindungen zu Terrornetzwerken während der Untersuchungen gefunden.